Tanzsport der Extraklasse in Kleinenberg

Es war einmal mehr der große und besondere Abschluss der Karnevalssession und der Tanzsport-Saison: der Garde-Contest in Kleinenberg. Weit über 200 jüngere und ältere Tänzerinnen traten bei der Junioren- und der Senioren-Ausscheidung am dritten Samstag im Februar an und zeigten vor ausverkaufter Schützenhalle Tanzsport vom Feinsten. Mit 7 eigenen Tanzgarden unterhält der Sportverein DJK Kleinenberg eine der größten Tanzabteilungen der Region und veranstaltet mit dem Garde Contest seit mittlerweile 18 Jahren eines der größten Events dieser Art.

Die Garden im Jugendalter machten um 14 Uhr beim 8. Juniorencontest den Anfang. Insgesamt 12 Formationen beeindruckten das Publikum mit ihren Choreographien. Am Ende siegte die Juniorengarde des FCC Fürstenberg vor den Wennemer Wirbelwinden und der Juniorengarde Altenbüren.

Am Abend folgte dann die 18. Garde-Contest-Party. Moderiert von Svenja Welzel und Svenja Becker, die nach 9 Jahren die Mikrofone an den Nagel hängen werden, gingen 15 Garden aus der Region an den Start. Mit ihren Darbietungen heizten die Formationen die Halle an und lieferten sich einen spannenden Wettkampf. Titelverteidiger Fürstenberg musste sich in diesem Jahr der Tanzsportgarde Altenbüren geschlagen geben und landete auf dem 2. Rang vor der Tanzsportgarde Paderfunken.

Erneut erfüllte das Großevent des Kleinenberger Sportvereins, das von den Erwachsenengarden mit dem Organisationskomitee um Franziska Böddeker, Annika Dickgreber, Sarah Olmer, Lena Rücker und Melissa Schmidts ausgerichtet wird, alle Erwartungen. „Beim Garde Contest sieht man, wie beliebt die Veranstaltung und Gardetanz ist und was wir für Partys auf die Beine stellen können“, freut sich Garde-Koordinatorin Annika Dickgreber. „Dieses ehrenamtliche Engagement ist nicht selbstverständlich und manchmal sehr anstrengend – aber am Ende weiß man, wofür man das alles tut. Sport verbindet in blau-weiß!“

Schatzsuche bei der Blau-Weißen Nacht

Er gehört zu den klassischen Themen des Karnevals: der Wilde Westen! Die 46. Blau-Weiße Nacht des Sportvereins stand ebenfalls im Zeichen dieser Epoche. Anfang Februar feierten die Kleinenberger wieder Freitag und Samstag eine der traditionsreichsten Karnevalsveranstaltungen im Stadtgebiet in der Schützenhalle – eine Woche nachdem bereits die jüngsten Jecken in der Turnhalle ihren Kinderkarneval hatten.

Dabei nahm das ausrichtende TeamKarneval des Sportvereins die Narren mit auf die Suche nach dem „Schatz vom Semberg“. Als die bekannten Protagonisten aus „Der Schuh des Manitu“ – nach wie vor einem der erfolgreichsten deutschen Kinofilme – Abahachi, Ranger, Santa Maria, Uschi oder auch Dimitri machte man sich mit lokalen Gruppen und Vereinen auf die Suche nach den vier Teilen der Schatzkarte. Dazu traten Teams im „Stamm-Lokal“ in vier Western-Challenges gegeneinander an: Hufeisenwerfen, Reitparcours auf Steckenpferden, Maßkrug-Zielschieben auf dem Tisch und Erraten von mit KI entfremdeten Portraits der TeamKarneval-Mitglieder. Am Ende war der Schatz gefunden: flüssiges Gold für die Teilnehmer an der Theke.

Darüber hinaus beeindruckten die sechs Garden der DJK einmal mehr mit starkem Tanzsport auf der Bühne. Und was wäre die Blau-Weiße Nacht ohne die Anekdoten und Geschichten der Kleinenberger Boten Christian Hamm und Marco Schäfers? Das Männerballett schloss den Abend mit einem musikalischen und tänzerischen Potpourri zum Thema Handwerk.

1.⁠ ⁠Frauen spielt Kreishallenmeisterschaft

In einer starker Gruppe mit dem Bezriksligaprimus Hövelhofer SV, dem Westfalenligisten SC Borchen und dem Kreisligisten VfL Langeland war das Unterfangen Halbfinale ein sehr schweres. So verlor das Team das erstes Spiel verdient aber zu hoch gegen den HSV mit 1:5. Im zweiten Match gegen den SC Borchen war durchaus mehr drin. Doch agierte Borchen cleverer und siegte am Ende mit 3:1.

Damit war die Erste schon ausgeschieden, sodass sich die Mannschaft im dritten Spiel gegen den ebenfalls ausgeschiedenen VfL Langeland den Frust von der Seele schoss. Der Endstand war schließlich 8:1 und alle durften treffen.

Trotz des Ausscheidens stellte die DJK mit Lily Graute die beste Torfrau des Turniers und auch mit 8:1 den höchsten Turniersieg. Die Hallensaison ist damit beendet, jetzt liegt die volle Kraft auf der weiteren Vorbereitung und der anstehende Rückrunde.

Frauenteams eröffnen Sportjahr


Den ersten Anstoß für die Blau-Weißen lieferten die Fußballerinnen. Beide
Mannschaften waren am 9. Januar in der Halle bei großen Turnieren aktiv. Dabei zeigten die Teams – im neuen Dress der Firma Lauhoff – ansprechende Leistungen.


Die Erste trat beim „Westheimer Hallenmasters“ in Marsberg an. In der Vorrunde hielt sich das Team von Robert Herr, der an der Bande von Co-Trainer Jannik Pottmeier vertreten wurde, schadlos und erreichte ungeschlagen als Gruppenerster das Viertelfinale. Einem 1:1 gegen Fürstenberg folgten Siege mit 6:0 gegen Lichtenau und 1:0 gegen Volkmarsen. Leider war dann in der KO-Runde nach dem 2:3 gegen Rhoden Schluss.

Die Zweite unter der Regie von Daniel Quinte spielte beim „Frauen-Egge-Cup“ in Altenbeken. Dabei erreichten die Blau-Weißen nach Niederlagen gegen Oberes Almetal und Borchen II einen Achtungserfolg mit einem 0:0 gegen Oesterholz.

Darüber hinaus setzte Kleinenberg ein dickes Ausrufezeichen und besiegte den
späteren Turnier-Ersten aus Benhausen mit 2:1. Dennoch war nach der
Gruppenphase das Turnier beendet.

Bogenschützen erfolgreich bei Bezirksmeisterschaft

(fk) Die Schützen der DJK starteten wieder auf der Bezirksmeisterschaft des Deutschen Schützenbundes. Tristan Fiege, Sophia Kazmierczak, Amelie Thiel und Anna-Lena Sicken nahmen Anfang Dezember in Rietberg teil. 

Sophia und Anna-Lena mussten dieses mal schon in der Damen-Klasse auflaufen, da es keine Jugendgruppe in ihrer Klasse gab. Die beiden belegten einen souveränen 4. und 7. Platz. Sophia verpasste mit ihren 4. Platz knapp die Qualifikation für die Landesmeisterschaft in Dortmund. 

Amelie stand zuvor als Bezirksmeisterin in ihrer Klasse fest, da sie schon am Vortag schießen musste.  

Tristan startete zeitgleich mit den beiden anderen. Beim Einschießen noch ein leichtes Straucheln und dann ging es aber sauber los. Am Ende des Tages stand er auch als Bezirksmeister fest. 

Die Bogenschützen aus Kleinenberg sind nach wie vor ein ernst zu nehmender Gegner auf dem Feld. Trainer Frank Kazmierczak ist sehr zufrieden mit den erbrachten Leistungen und dem sportlichen Verhalten seiner Schützlinge.